Keyhole-Technology
Das kleine Runde - die Baugrube der Zukunft
30.03.2015

Der GRUNDOPITK Keyhole erhält den NASTT Innovationspreis 2015

Während der diesjährigen NASTT NO-DIG Show erhielt TRACTO-TECHNIKs amerikanische Schwesternfirma TT TECHNOLOGIES den "Joseph L. Abbott, Jr. Award" für innovative Produkte; ausgezeichnet wurde die steuerbare Mini-Bohrlafette GRUNDOPITK Keyhole. Mit Hilfe der vollautomatischen Bohrlafette ermöglicht diese minimalinvasive Technologie die grabenlose Verlegung von Gas- und Wasseranschlussleitungen aus einem kleinen kreisrunden Loch heraus.


Jedes Jahr zeichnet NASTT zwei Hersteller im Bereich Verlegung und Erneuerung für hochmodernetechnischer Produkte aus, die dabei helfen, die grabenlosen Techniken voranzutreiben. Die Verleihung dieses renommierten Preises für den GRUNDOPIT K, der in Zusammenarbeit mit Gaz de France (GdF Suez) entwickelt wurde, ist eine Ehre und Anerkennung für alle Beteiligten bei TT.
 
Minimalinvasive Keyhole-Technologie
Mit der GRUNDOPITK  Keyhole-Technologie werden Hausanschlüsse für Gas und Wasser direkt von der Hauptleitung bis ins Gebäude verlegt, ohne Erdaufbruch und daher kostengünstig und umweltfreundlich. Dabei können bis zu 30 m lange Bohrungen durchgeführt und neue Rohre bis AD 63 mm eingezogen werden. 
 
Um ein solches Keyhole mit einem Höchstdurchmesser von 65 cm herzustellen, bohrt ein Kernbohrer einen Kern direkt über der Hauptleitung aus dem Asphalt oder Beton heraus. Nun wird ein Saugbagger hinzugezogen, der vorsichtig die Erde aus dem Keyhole saugt bis die Hauptleitung frei liegt, ohne umliegende Rohre oder Kabel zu gefährden. Das Keyhole nimmt dann den GRUNDOPITK auf, damit er die Schutzrohre für die Hausanschlussleitung bis ins Gebäude verlegen kann. 
 
Die GRUNDOPITK  Bohrlafette wird schnell und sicher im Keyhole errichtet, der Bohrvorgang kann nach kürzester Aufstellungszeit beginnen. Die Lafette wird mit Fernbedienung gesteuert. Ein "Lift" transportiert das Bohrgestänge zur Verlegeebene. Dort werden die Stangen in die richtige Richtung gedreht und, ähnlich wie bei HDD, eine nach der anderen vorwärts getrieben, bis sie im Gebäude ankommen. Der Bohrvorgang wird ständig überwacht, die Bohrkopfposition bei Bedarf korrigiert.  
 
Nachdem die Schutzrohre verlegt worden ist, werden spezielle Montagewerkzeuge eingesetzt, um die Gas- oder Wasserarmaturen von der Oberfläche aus zu verbinden. Eine gesonderte Zugangsgrube wird nicht benötigt. Nachdem die Lafette wieder aus-und abgebaut wurde, wird die Hauptleitung gesäubert, die Anschlüsse verbunden und somit der Hausanschluss ins Leitungsnetz integriert. Nach dem Drucktest wird die Hauptleitung angezapft und die Anschlussleitung in Betrieb genommen. Die Hauptleitung braucht während der Verbindungsarbeiten nicht abgesperrt zu werden. Zum Schluss wird das Keyhole aufgefüllt und der vorher entnommene Asphaltkern mit einem Spezialzement wieder eingesetzt. Nach einigen wenigen Stunden sieht die Baustelle so aus, als wenn nichts gewesen wäre.



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