Keyhole-Technology
Das kleine Runde - die Baugrube der Zukunft
System-Technik
Für die Bauausführung mittels Keyhole sind mehrere Arbeitsschritte notwendig.

Erstellung der Kronenbohrung über der Hauptleitung


Sehr saubere Schnittkante.


Der Kronenbohrer kann über den Nebenantrieb eines Saugbaggers oder anderer Trägergeräte betrieben werden.
 

Aussaugen der Baugrube mit einem Saugbagger


Durch den Einsatz der Saugbaggertechnologie werden Beschädigungen an der freigelegten Leitungen vermieden.Je nach Bodenverhältnissen ist der Einsatz eines Verbaus zweckmäßig, um ein Nachfallen des Bodens zu verhindern. 

Erstellung der Pilotbohrung mit GRUNDOPIT-K vom Keyhole zum Keller


Große Haltunslängen (bis 25 m) sind möglich. 

Mauerdurchführung mit Kernbohrer


Durchbohren der Kellerwand von außen nach innen. Erstellen der Kernbohrung. Rückzug eines Schutzrohres zur Maschine hin. 
 
Reinigung der Hauptleitung


Reinigung der Hauptleitung und Überprüfung auf Unversehrtheit im Dichtungsbereich der Armatur.


Das freigelegte Rohr verfügt besonders bei Stahl und Guss über hartnäckige Anhaftungen, die mittel geeigneter Werkzeuge zu entfernen sind. 
 
Montage der Armatur und Anbohren der Hauptleitung


Anbohren                                                                                         Fertiger Anschluss

Verfüllen und Verdichten


Die Baugrube wird lagenweise verfüllt und verdichtet. Je nach Bodenart kann der Aushub wieder verwendet werden. Die Verdichtung erfolgt mittels eines Luftstampfers.
 

Der Einsatz von vorgemischten, selbst verdichtenden Flüssigboden ist besonders bei der gleichzeitigen Verfüllung von mehreren Baugruben sinnvoll. Das Material ist auch als Sackware erhältlich und kann vor Ort in kleinen Mengen angemischt werden. 
 

Einkleben des Bohrkerns



Freigabe der minimal in Anspruch genommenen Arbeitsflächen ca. 30 Minuten nach Wiedereinsetzen und Vergießen des entnommenen  Bohrkerns.

Erstellung der Wanddurchführung und Abdichtung


Gas- und wasserdicht bis mind. 1,5 bar. Keine Montagegrube auf der Gebäudeaußenseite notwendig. Von der Gebäudeinnenseite montierbar. Wiederherstellung der unterbrochenen Außenwandabdichtung. Kurze Montagezeiten. DVGW geprüft (VP 601). Lieferbar für die Sparten: Gas: mit und ohne Gashauseinführung (lieferbar: DN 25, DN 32 und DN 40), Wasser: inklusive Dichtelement (lieferbar: DN 25, DN 32 und DN 40), Strom: inklusive Dichtelement, Kommunikation: inklusive Dichtelement

Das Ergebnis


Die Durchführung von Schieberkappen, sowie das Einbringen einer dauerelastischen Versiegelung im oberen Bereich der Fuge sind möglich. Der Mörtel lässt sich in unterschiedliche Grautöne einfärben, so dass die Schnittfuge später nicht mehr als störend empfunden wird. 

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Anwender